Jan Jensen

 

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Jan´s Surfentwicklung und wie es zum Devil-Logo kam:

 

 

Nachdem ich das Surfmaterial meines Vaters so einige Male über Stranddünen mit zum Strand schleppen durfte, in seinen Surfpausen dann mit dem Surfboard paddeln und baden durfte, bin ich 1978 selbst mit dem Windsurfen angefangen.

Was zuerst vielleicht spielerisch angefangen hatte, entpuppte sich dann schnell als eine Art Virus, gegen den es bis heute (Gott-sei-Dank) keinen Impfstoff gibt.

Damals wurden mit Boards, die aus heutiger Sicht „sau-schwer“ und „monsterlang“ waren gesurft.

Auch ich hatte die Bekanntschaft mit Holzgabelbaum und Holzschwert machen dürfen.

Legendär der Ostermann Windglider, der Bahia, oder auch ein Hifly 111 oder 444.

Ein „Funboard“ war immerhin schon mit 3,20m sehr klein.

Während der Schulzeit ging es oft mittels Fahrrad und verlängerten Fahrradanhänger zur Eider nach Borgstedt oder zum Wittensee.

Da das Portemonnaie sehr klein und mit Zeitungsaustragen keine großen Investitionen gemacht werden konnten, wurden kurzerhand in der Rendsburger Surfer-Szene (FutureSails, Gerhard, Bernd & Roy) angebrochene Custom-Boards für kleines Geld gekauft und selbst repariert.

Selbst bei meiner mündlichen Abschlussprüfung zur mittleren Reife hielt das Thema Windsurfen Einzug. Ich kann mich da noch sehr gut daran erinnern;

Prüfung in Geschichte, trockenes Fach, Zahlen und Daten und ... und Wind da draußen. Selbstverständlich schaute ich raus und hoffte, dass alles bald hinter mir zu haben, um dann nur noch los zum See fahren zu können.

Der Prüfungsbeisitzer sah es wohl ähnlich und schnell kam das Thema, nein unser Thema zur Wahl.

Prüfung bestanden und ab zum See ;-)

Irgendwann habe ich dann auch selbst das Shapen und Laminieren ausprobiert.  Es war eine echt tolle Zeit und es war wohl auch der Hype des Windsurfens.

 

Selbst kleinere oder auch größere Verletzungen konnten mich bisher nicht vom Surfen abhalten.

Es gab viele Jahre, in denen ich mit selbst ausgebauten Wohnmobil die verschiedenen Reviere unsicher gemacht hatte.

Die Nordseewellen konnten nicht hoch genug sein. So war es dann auch Ende der 80ziger, Anfang der 90ziger-Jahre, als nach einem super Surftag in der Nordsee vor Blåvand der Abend und die Nacht mit reichlich Bier und Lagerfeuer in Stranddünen (ja die gab es da noch) einen entscheidenden Ausklang fand. Ein dänischer Freund skizzierte auf einem kleinen Zettel den allerersten Devil. Er gab ihn mir und meinte nur, ich surfe auch wie so´n Devil (Teufel kannte er nicht auf Deutsch)! Mit etwas klarerem Kopf wurde dann nächsten Tag geklärt, ob er das Motiv „Devil“ irgendwo abgezeichnet oder „neu kreiert“ hatte.

Das war die Geburtsstunde für den DEVIL! Über viele Jahre wurde es zu meinem Logo.

Später wurden dann auch viele Jahre Gruppen-Surf-Touren mit organisiert und vor Ort Windsurfen konzeptionell an Anfänger und Fortgeschrittene weitervermittelt. Dabei stand der Spaß mit und in der Natur primär im Fokus.

Bis auf den Teil mit den Gruppentouren hat sich dies bis heute nicht geändert. Danach war ich 10 Jahre „Präsident“, nein 1.Vorsitzender, des hiesigen Windsurfing-Clubs. Durch Familie, 3 Kinder, aber auch den vielen Erfahrungen und teils auch gefährlichen Situationen steht heute der Sicherheitsaspekt sehr hoch bei mir.

So werden Sicherungsmittel, wie vernünftige Neo´s, Auftriebsweste, Restube oder auch Helm dem genüge getragen.

Durch meinen Sohn Peer ist das Tandemsurfen zusätzlich als eine absolute Bereicherung und sehr schöne Facette des Windsurfens hinzugekommen. Longdistance mit Slalom-Material auf neuem, hochwertigen Material gibt dem noch einen weiteren touch und so sind Touren mit 100 Km ohne Pause und ohne abzusteigen keine Frage!

Actioncams und Dronen lassen da auch weitere Einblicke zu.

 

Mittlerweile hat das Logo durch den Bau eines speziellen Schwachwind-Customboard von Klaus Jocham/ Surfline Munich ein Upgrade erfahren. So wurde der Devil von Airbrusher Chris Diaz nach meinen Vorgaben auf meinem „Spezial-Devil“-Customboard gebrusht. Nachdem sich der „Spezial-Devil“ erfolgreich etabliert hat, ist durch meinen Wunsch und Vorgaben ein weiteres Devil-Customboard, der „Multi-Devil“, mit 146 Ltr. im Spätsommer / Herbst 2014 entwickelt und gefertigt worden.

Nach verschiedenen erfolgreichen Tests wurde dieses Board unter dem Namen „DroppInn M“ im Januar 2015 von hejfly / Surfline Munich auf der Boot in Düsseldorf der Weltöffentlichkeit als neues Serienboard präsentiert. Abgesehen von dem 3-Finnen-Konzept (nicht klassisch Thrustercombi), hat dieser Shape aber nicht wirklich etwas mit dem DroppInn L zu tun und ich bin auch ein Stück weit stolz an der Entwicklung dieses Boards beteiligt gewesen zu sein!

Die bevorzugte Segelrange liegt bei 7m²-9,5m² und entsprechende Videos findet ihr bei uns in der entsprechenden Rubrik.

Zum Sommer 2015 ließ ich mir dann auch noch ein weiteres Devil-Customboard, den „Power-Devil“ mit 116 Ltr. bauen.

Auch dieses Board ist dann in Serie gegangen und wurde auf der Boot im Januar 2016 unter dem Namen „DroppInn S“ vorgestellt. Maße und Daten für ein weiteres Board, XS, gibt es schon, aber den werde ich mir wohl nicht mehr bauen lassen. Mal schauen ob und wann dieses Board dann auf den Markt kommen wird.

Die letzten Jahre haben aber auch gerade die verschiedenen Kontakte zu Cup-Fahrern, Herstellern und Importeuren aus dem Wassersportbereich mein Windsurfleben sehr bereichert und so vertieft, dass mein Sohn Peer und ich die Labels für MauiUltraFins, Patrik Boards und S2Maui präsentieren können.

Auf eine interessante Zukunft!

 

Euer Jan

 

 

C Devil-line 2017